Madeira ist nicht einfach nur eine Urlaubsinsel.
Diese Insel war Zuflucht, Kraftquelle und Ausgangspunkt zugleich.
Für manche Menschen ein Rückzugsort,
für andere ein Ort der Heilung –
und für einige der Beginn von etwas völlig Neuem.
Kaiserin Sisi – Madeira als Ort der Erholung
Elisabeth von Österreich kam nach Madeira, um Kraft zu schöpfen.
Die milde Luft, das Klima, die Ruhe – all das machte die Insel schon früh zu einem Ort, an dem man nicht nur Urlaub machte, sondern gesund werden wollte.
Wenn man heute durch Funchal geht und an ihrer Statue vorbeikommt, wirkt das fast zeitlos.
Denn auch heute noch ist Madeira genau das:
ein Ort zum Durchatmen.

Christoph Kolumbus – Aufbruch in neue Welten
In Funchal liegt sie, fast unscheinbar und doch voller Geschichte:
die Santa Maria.
Was viele nicht wissen:
Dieses Schiff ist kein Original, sondern ein Nachbau, der für eine Weltausstellung (EXPO) entstanden ist.
Technisch ist sie natürlich deutlich moderner als das Schiff, mit dem Kolumbus einst unterwegs war.
Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – erfüllt sie ihren Zweck.
Sie erinnert daran, dass Madeira nicht nur Ziel,
sondern für viele Menschen ein Ausgangspunkt war.
Ein Ort, von dem aus man aufbrach.
Ins Ungewisse. Mit Hoffnung im Gepäck.


Je weiter man sich vom Süden entfernt, desto ruhiger wird es auf den Straßen.
Die Häuser werden weniger, die Landschaft weiter, und Madeira zeigt ein anderes Gesicht.
Der Norden der Insel ist rauer, Grüner und spürbar ursprünglicher.






Santana ist einer dieser Orte, den man fast automatisch von Postkarten kennt –
und trotzdem ganz neu erlebt, wenn man wirklich dort ist.
Die kleinen, strohgedeckten Häuser mit ihren bunten Fassaden wirken auf Fotos oft fast zu perfekt.
In echt stehen sie einfach da. Ohne große Geste, ohne Inszenierung.
Eingebettet in grüne Hänge, umgeben von einer Landschaft, die rauer ist als im Süden der Insel.




Der Norden Madeiras zeigt sich rauer und das Wetter ist hier oft unbeständiger.
Aber vielleicht ist es genau das, was diesen Teil der Insel so besonders macht.
Madeira hat viele Gesichter – und keines davon ist weniger wert als das andere.

